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Depression in der Arbeitslosigkeit

Die Konsequenzen eines Jobverlusts sind nicht nur finanziell gravierend. Betroffene wissen meistens, dass Arbeitslosigkeit trotz ihrer stetigen Zunahme in der Gesellschaft zu einem Randgruppen-Dasein, das häufig mit Depressionen und Minderwertigkeitsgefühlen verbunden ist. Im Durchschnitt geht es Arbeitslosen, was ihr Wohlbefinden und ihre psychische Gesundheit betrifft, erheblich schlechter als Erwerbstätigen.

Daten aus dem BKK-Gesundheitsreport von 2017 konnten belegen, dass stressbezogene Symptome, Depression, Angst und psychosomatische Beschwerden bei Arbeitslosen häufiger diagnostiziert werden als bei Berufstätigen (1). Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) leiden Hartz-IV-Empfänger deutlich häufiger an psychischen Erkrankungen, wie Depressionen und  Angststörungen als Menschen, die im Arbeitsleben stehen (2).

Auswirkungen der Arbeitslosigkeit

Wer arbeitslos wird, der leidet darunter. Bei Verlust des Arbeitsplatzes kommen neben finanziellen Sorgen und Existenzängsten, auch Motivationsprobleme und Antriebsschwäche hinzu (3). Viele von Arbeitslosigkeit betroffene Menschen haben das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden (4). Zudem gehen viele soziale Kontakte verloren, die sich zuvor durch die Berufstätigkeit ergeben hatten. Auch innerhalb von Familien kann es durch die Arbeitslosigkeit zur Verstärkung von Konflikten kommen. Die Menschen ziehen sich  zunehmend zurück und geraten in soziale Isolation, durch die ihre Situation verschlimmern wird (3).

Ein Zusammenspiel dieser Komponenten erschwert dann oft die Arbeitssuche. Selbstzweifel gehen mit einem geminderten Selbstwertgefühl einher, weil durch den Jobverlust auch das soziale Ansehen leidet. Die Persönlichkeit von Arbeitslosen Menschen ändert sich. Die Art und Weise wie jemand denkt, fühlt und handelt ändert sich, je länger die Arbeitslosigkeit andauert (4).

Ablehnung schwächt das Selbstwertgefühl

Wer trotz aller Bemühungen immer noch arbeitslos bleibt, verfalle in Resignation, die schließlich in  Depression gipfeln kann (5). Denn jede Ablehnung oder Absage wird als persönlicher Misserfolg gewertet und schwächt das Selbstwertgefühl. Aus diesem Grunde könne viele erfolglose Bewerbungen die psychische Gesundheit gefährden.

Aktiv werden und Struktur schaffen

Während der Phase der Arbeitslosigkeit ist es in jedem Fall wichtig aktiv zu werden, nicht nur bei der Arbeitssuche, sondern generell im Leben. Es hilft sich eine Aktivität zu suchen, die strukturierten Tagesablauf bietet und die unabhängig von der Arbeit das Gefühl bietet gebraucht zu werden. Außerdem ist es geraden während der Arbeitslosigkeit wichtig  soziale Netzwerk aufrecht zu halten, denn Familie, Freunde und Bekannte können einen auffangen. Zudem finden viele Menschen wieder einen Job über ihren Bekannten- und Freundeskreis.

DDF bietet ein einzigartiges Konzept, dass Dich sowohl bei der Stellensuche und im anschließenden Bewerbungsverfahren, als auch bei der Verbesserung Deines Wohlbefindens unterstützt.

Für die Teilnahme an unserem Karriere-und Sportcoaching benötigst Du einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein), den Du bei Deinem Berater bei der Agentur für Arbeit/ Jobcenter beantragen kannst. Eine detaillierte Anleitung für die Antragstellung findest Du hier.

 

Deinen Erfolg nehmen wir persönlich!

Ivana von Fit4Work

 

Quellen:

(1) https://www.bkk-dachverband.de/publikationen/bkk-gesundheitsreport/

(2) http://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/kb2314.aspx

(3) Rolf Merkle: Wenn das Leben zur Last wird. Mannheim: Pal Verlag, ISBN 3-923614-47-0

(4) http://www.rp-online.de/leben/beruf/arbeitslosigkeit-katastrophe-auch-fuer-die-psyche-aid-1.

(5) https://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/arbeitslosigkeit-was-ein-jobverlust-aus-menschen-macht/10693882.html

Bild: https://www.pexels.com/photo/man-in-blue-and-brown-plaid-dress-shirt-touching-his-hair-897817/